51. Greussener Flutlichtturnier

Eisenacher Wasserballer beim 51. Greußener Flutlichtturnier
SG Eisenach/Gotha sichert sich Platz eins in der Thüringer Wertung
Am Freitagabend waren die Wasserballer des Eisenacher Schwimm- und Sportvereins (ESSV) als SG Eisenach/Gotha beim 51. Greußener Flutlichtturnier zu Gast. Das traditionsreiche Turnier ist nicht nur wegen seiner besonderen Spielzeit unter Flutlicht eine Herausforderung. Vor allem die für die Sportler ungewöhnlich niedrigen Temperaturen machten die Veranstaltung zu einem echten Härtetest.
Bei lediglich 17 Grad Außentemperatur und nur unwesentlich wärmerem Wasser gebührt allen Spielern großer Respekt, die sich dieser besonderen Herausforderung stellten.
Zum Auftakt traf die SG Eisenach/Gotha vor großer Kulisse auf die Heimmannschaft aus Greußen. Trotz einer durch eine Autopanne kurzfristig dezimierten Mannschaft ließ das Team von Beginn an keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Der verdiente Sieg war über die gesamte Spielzeit nicht gefährdet.
In den beiden folgenden Begegnungen gegen den SV Halle und Empor Halle musste sich die Eisenacher Mannschaft erwartungsgemäß geschlagen geben. Dennoch zeigte das von Alex Heering betreute Team eine starke Moral und gab sich zu keinem Zeitpunkt auf.
Zum Abschluss des Turniers stand bereits um 0:30 Uhr das Thüringenderby gegen die SG Gera/Jena auf dem Programm. Bei inzwischen immer schwieriger werdenden Bedingungen entwickelte sich die Partie zu einer besonderen Willensprobe. Die Eisenacher Wasserballer kämpften bis zur letzten Sekunde und belohnten sich mit einem völlig verdienten Sieg.
Auch die erstmals eingesetzten Nachwuchsspieler trotzten den widrigen Bedingungen und trugen damit entscheidend zum erfolgreichen Abschluss des Turniers bei. Durch den Sieg im Thüringenderby konnte sich die SG Eisenach/Gotha schließlich auf Platz eins der internen Thüringer Wertung einordnen.
Aus einer insgesamt starken Mannschaftsleistung ragte Marc Krauss besonders heraus. Mit seinen Toren hielt er die SG Eisenach/Gotha immer wieder im Spiel und leistete einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Turnierabschluss.
Kritik an den Rahmenbedingungen
Bei aller Freude über den sportlichen Erfolg muss sich der Ausrichter allerdings auch kritisch mit den Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Bei den niedrigen Wassertemperaturen stellt sich die Frage, ob eine reine Wasserzeit von insgesamt rund zwei Stunden pro Spieler und das sehr späte Ende einer solchen Veranstaltung noch mit dem Wohl der Sportler vereinbar sind.
Gerade weil das Greußener Flutlichtturnier eine attraktive und traditionsreiche Wasserballveranstaltung ist, wäre es wünschenswert, bei zukünftigen Auflagen den Spielplan und die Belastung der Aktiven stärker an den schwierigen äußeren Bedingungen auszurichten.
Sportlich bleibt für die SG Eisenach/Gotha vor allem eines: ein erfolgreicher Turnierabend mit großem Kampfgeist, einer starken Mannschaftsleistung und Platz eins in der Thüringer Wertung.
Im Wasser waren: Baumbach, Leinos, Krauss, Klein, Müller, Böx, F. Kappler, Biedermann, Mortaretto, Jacob, Bachmann, J. Kappler, Wiegandt

Zurück