Bodenseecup 2026
Starker Auftaktsieg und wertvolle Erfahrungen für den ESSV beim Bodenseecup
Die Wasserballer des Eisenacher Schwimm- und Sportvereins kehrten mit vielen neuen Eindrücken vom internationalen Bodenseecup im österreichischen Bregenz zurück. Insgesamt 16 Mannschaften aus mehreren Ländern kämpften an zwei Turniertagen um den begehrten Pokal. Für den ESSV stand dabei vor allem die Möglichkeit im Vordergrund, sich mit leistungsstarken Gegnern auf internationalem Niveau zu messen.
Der Turnierauftakt verlief dabei ganz nach dem Geschmack der Wartburgstädter. Bei besten äußeren Bedingungen gelang gegen den norwegischen Meister der Saison 2025, Stavanger Vannpoloklubb, ein überzeugender 9:7-Erfolg. Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und einer außergewöhnlich effizienten Chancenverwertung legte der ESSV den Grundstein für einen verdienten und viel umjubelten Sieg.
In den folgenden Begegnungen gegen Gastgeber Pelikan Bregenz und den WBC Tirol aus Innsbruck mussten die Eisenacher die spielerische Klasse ihrer Gegner anerkennen. Trotz großer Einsatzbereitschaft, kämpferischem Willen und viel Leidenschaft reichte es nicht zu weiteren Punkten.
Besonders schmerzhaft war die knappe 6:7-Niederlage gegen die Mili All-Stars. Nach einer starken ersten Spielhälfte führte der ESSV bereits mit 4:1 und überzeugte mit einer disziplinierten Abwehrarbeit. Im weiteren Spielverlauf gelang es jedoch nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen, sodass die Partie noch unglücklich aus der Hand gegeben wurde.
Im letzten Spiel wartete mit dem amtierenden süddeutschen Pokalsieger PSV Stuttgart erneut ein hochklassiger Gegner. Gegen den Favoriten mussten sich die Eisenacher erwartungsgemäß geschlagen geben.
Auch wenn die Endplatzierung nicht den erhofften Erfolg brachte, überwog am Ende die Zufriedenheit. Die Teilnahme an einem international hervorragend besetzten Turnier wie dem Bodenseecup ist für die sportliche Entwicklung der Mannschaft von großer Bedeutung. Die Begegnungen mit starken Gegnern liefern wichtige Erfahrungen, stärken den Teamgeist und sorgen für zusätzliche Motivation für die kommenden Aufgaben.
Verstärkt wurde der ESSV in diesem Jahr durch Gastspieler aus Gotha, Sömmerda und Jena. Die gelungene Zusammenarbeit zeigte einmal mehr, wie gut der Wasserballsport in Thüringen vereinsübergreifend funktioniert und welchen Stellenwert solche Kooperationen für die Weiterentwicklung der Mannschaften haben.
Für den ESSV im Wasser waren: Baumbach, Koswig, Krauß, Klein, Heering, Kasischke, Kretschmar, Kleinhans, Mortaretto, Jacob, Sack, Wiegand, Behrend.